Was dem Tabakgenießer droht

Einheitssteuer

Die Industriezigarette unterliegt der größten Steuerbelastung. Es existieren Forderungen, diese hohe Steuer auf alle Tabakprodukte zu legen. Feinschnitt würde dadurch preislich der Zigarette angepasst, die anderen Tabakprodukte wie Zigarillos, Zigarren und Pfeifentabak steigen preislich extrem und würden daher weitgehend vom Konsumenten nicht mehr nachgefragt. Hersteller und Importeure würden demzufolge ihr Angebot stark ausdünnen, die Menge an guter Fachhändler, die Deutschland zu bieten hat und weltweit wohl einmalig ist, wäre damit überflüssig. Ein Sterben des Fachhandels würde einsetzen. Wir sprechen hier von ca. 25.000 Geschäften bundesweit und damit verbunden von einer Vielzahl von Arbeitsplätzen. Arbeitsplätze, die es natürlich auch bei der Zuliefererindustrie im Großhandel, Import und in der Herstellung gibt. Eine sechsstellige Zahl von Arbeitsplätzen wären gefährdet und für die Volkswirtschaft damit ein nachhaltiger Schaden erzeugt!

Rauchverbot am Arbeitsplatz

Die Bundesregierung, aber auch Brüssel für alle EU-Länder könnten per Arbeitsplatzschutzverordnung ein komplettes Rauchverbot an JEDEM Arbeitsplatz einführen. Das bezieht sich auch auf die Gastronomie, weil die dortigen Mitarbeiter dem Rauch nicht ausgesetzt sein dürfen! Oder stellen Sie sich vor, Sie wären Freiberufler mit einer einzigen 400-Eurokraft als Aushilfe. Damit sind Sie Arbeitgeber und dürfen in den eigenen vier Wänden nicht mehr rauchen!

Verkauf hinter dem Vorhang

In Kanada bereits Realität: Tabakprodukte dürfen weder im Schaufenster noch im Geschäft präsentiert werden. Betritt ein Kunde den Laden, muss er einen konkreten Kaufwunsch äußern, darf also nicht mit einer Auswahl verschiedener Produkte beraten werden. Wollen Sie also beispielsweise eine bestimmte Zigarrenmarke kaufen, die nicht verfügbar ist, darf Ihnen der Händler keine vergleichbare Marke anbieten, sondern muss einen erneuten konkreten Kaufwunsch abwarten!